Erstmals 1608 urkundlich erwähnt, ist der Reiftanz der Hüttenberger Knappen das wohl bekannteste und größte Bergmannsfest Österreichs.
Die Tänzer, Nachkommen ehemaliger Bergknappen, und die Bergkapelle marschieren in ihren prächtigen Bergmannstrachten am Festplatz auf und zeigen nach dem „Radschlagen“ den einmaligen Männer-Kettentanz, der vor allem die Arbeitswelt „unter Tage“ darstellt. Und das in der herrlichen Kulisse des wunderschönen Görtschitztales, umrahmt vom satten Grün der Waldungen und dem bunten Treiben der tausenden Zuschauer.
Den Abschluss bilden der Ehrentanz der Reiftanzbraut und das „Pritschen“ der Ehrengäste. Sie werden auf die „Pritschbank“ gelegt und erhalten entsprechend alter keltischer Symbolik drei Klatschenhiebe – zum großen Gaudium der Zuschauer und für das Wohlergehen während der nächsten drei Jahre, bis zum nächsten Hüttenberger Reiftanz.